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OHAH ist der Open-Homes Awareness-Hive .

Ihr habt einen Wunsch, der klingt so einfach, dass ich mich frage, warum er noch nicht Realität ist.

Würdet ihn den bitte mal beschreiben?
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Wir wünschen uns, dass die Bürga stärker in Asylfragen eingebunden werden.

Mitbestimmen lassen.
Vor allem mitverdienen lassen.

Deutschland gibt Milliarden für die Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden aus.

120 bis 160 Euro pro Person und Tag sind keine Seltenheit.

Ein hoher Preis, um Menschen in Lager zu sperren.

Wir glauben, das geht besser und billiger.

Wir wünschen uns, dass Bürga, die Schutzsuchende bei sich aufnehmen, pro Person und Tag 55 Euro erhalten.

Das wären monatlich
1.650 Euro pro Person,
4.950 Euro für eine dreiköpfige Familie oder
8.250 Euro für eine fünfköpfige Familie.

Gewaltige Summen für die meisten Deutschen.

Für den Staat satte 65% Ersparnis gegenüber den Kosten im Lager Tegel aus dem Jahr 2023.
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Wir sind jetzt optimistisch und stellen uns vor, euer Wunsch geht in Erfüllung. Wie macht das unsere Welt — im Großen oder Kleinen — besser?
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Da reicht eigentlich ein Satz:
Es wäre menschlich.

Es wäre die Art von Nächstenliebe, auf die sich christliche Parteien immer berufen.

Es wäre aber noch viel mehr.

Wer bei uns Schutz sucht, könnte viel schneller unsere Sprache lernen, unsere Marotten verstehen, einen Job finden und dann in unsere Sozialsysteme einzahlen.

Und auch die Bürga, die ihre Türen öffnen, gewinnen dabei. Nächstenliebe zahlt sich plötzlich schon zu Lebzeiten aus.

Die Angst vor dem Unbekannten löst sich auf. Neue Perspektiven bereichern. Einsamkeit weicht einem WG-Erlebnis.
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Habt ihr auch schon eine Idee, wie mensch das bis 2028 umsetzen könnte — mit den Mitteln und Freiheiten, die wir bereits heute in Europa haben?
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Zuerst muss man die Menschen im Land fragen, was sie davon halten.

Am einfachsten wäre, wenn jede Gemeinde einen Aushang im Schaukasten macht. Bürga, die bereit sind, für 55 Euro pro Person und Tag ihre Türen zu öffnen, sollten sich auf eine Liste eintragen.

Dann sähe man, ob genügend Unterkünfte entstehen, um die Lager aufzulösen.

Weil wir aber wissen, dass viele Gemeinden personell unterbesetzt sind, und weil wir vor Ort keine unnötigen Konflikte provozieren wollen, haben wir ein deutschlandweit erreichbares Online-Formular eingerichtet.

Darüber kannst du ganz unverbindlich mitteilen, ob und wie viele Menschen du für 1.650 Euro pro Person und Monat würdevoll bei dir aufnehmen würdest.

Bevor wir uns mit rechtlichen Fragen, Finanzierung, Sicherheit, Vermittlung und Organisation beschäftigen, müssen wir klären, ob überhaupt der Wille existiert, ein so komplexes System auf die Beine zu stellen.

Wo ein Wille, findet sich dann auch ein Weg.

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