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Inhalt statt Ego
Bevor wir über #dasMo sprechen, darf ich das KynstlaKollektiv respektvolles Europa — kurz: dasKyKo — vorstellen.

Ihr seid acht Kunstfreundae und ihr wollt euch in keine der klassischen Schubladen wie bildende, darstellende oder interdisziplinäre Künstla legen lassen.

Ihr bezeichnet euch selbst als strategische Kynstla.

Was kann ich mir darunter vorstellen?

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she/her/they
Viele Künstla schaffen Werke, die inspirieren und fremde Menschen verbinden, oder auch provozieren und langjährige Freundschaften zerbrechen lassen.

Diese Kunstwerke sind oft physische Arbeiten, die man in einem Museum ausstellen kann. Was die Betrachta mit der Inspiration oder der Provokation machen, bleibt zumeist ihnen überlassen. Die Kommunikation ist an das Kunstwerk gebunden.

“Was macht diese Arbeit mit dir?”
“Woran denkst du, wenn du diese Arbeit siehst?”
“Wie gefällt dir diese Arbeit?”


Wir schaffen Räume, in denen Menschen sich gegenseitig inspirieren und provozieren. Unser Kunstwerk ist damit einerseits der Raum an sich, der aber in den Hintergrund tritt. Die Kommunikation löst sich an der Stelle vom Kunstwerk.

Ein solcher Raum ist #derEntentalk. Da gibt es zwar vereinzelt auch die Frage “Wie gefällt dir dieses Gesprächsformat?”, aber in den allermeisten Fällen stehen die Gedanken der Gesprächsteilnehma im Vordergrund.

Diese Gedanken wiederum in positive Bahnen zu lenken, ist der zweite Teil unseres Kunstwerks. Wir animieren Menschen dazu, Brücken zu bauen, statt Gräben aufzureißen.

Je besser uns das gelingt, wenn aus einem Gespräch eine konstruktive Bewegung wird, wenn Menschen Interessengruppen bilden, desto unsichtbarer wird unsere Kunst.

Unsere Kunst ist nicht das, WAS Menschen machen, nachdem sie unsere Räume besucht haben, unsere Kunst ist das WARUM — WHY — Y — die Menschen es machen.

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Inhalt statt Ego
Was ist dann #dasMo | morgenjournal.eu | Journal für neurodivergente Menschen?

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she/her/they
Daher an dieser Stelle gleich eine Einladung an alle Lesa:
Sag uns gerne, worüber du im #dasMo | morgenjournal.eu sprechen oder lesen möchtest.

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Abgesehen davon, dass #dasMo | morgenjournal.eu von neurodivergenten Menschen geplant wurde und geleitet wird, steckt das Thema Neurodivergenz in Details.

Neurodivergente und neurotypische Menschen sind sich ja in vielen Punkten sehr ähnlich. Typischerweise zwei Augen, zwei Ohren, zwei Arme, zwei Beine. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Daher sieht auch ein Journal für neurodivergente Menschen in vielen Punkten ganz typisch aus.

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she/her/they
Es geht also nicht primär um Neurodivergenz.
Wir sind kein Fachjournal.

Vielmehr betrachten wir die großen Themen unserer Zeit — Gesellschaft, Wirtschaft und Kunst — aus der Perspektive neurodivergenter Menschen.

Und laden alle Menschen ein, mitzureden.

#dasMo | morgenjournal.eu ist natürlich nicht der einzige Kanal, über den du deine Meinung teilen kannst. Nahezu alle Medien animieren ihre Lesa dazu, ihre Meinung zu sagen. Am liebsten unüberlegt.

Die meisten Medien erlauben allen alles mit allem zu kommentieren und bemühen sich hinterher, den größten Hass, die schlimmsten Drohungen und die strafrechtlich relevanten Lügen wieder zu löschen.

#dasMo | morgenjournal.eu moderiert die LesaMeinungen von Anfang an. Veröffentlicht wird nur, was uns als Gesellschaft weiter bringt.

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Neurodivergente Menschen werden oft missverstanden.

In neurotypischen Formaten macht #mitreden schnell keinen Spaß mehr. Wenn man sich für jeden Beitrag rechtfertigen muss und bei jedem Gedanken mit Quellenangaben die Herleitung begründen muss, dann sagt man halt nichts mehr.

Dieses Schweigen wiederum werten andere als Zustimmung.

Mit #dasMo | morgenjournal.eu haben wir einen Raum für die Community geschaffen, in dem neurodivergente Menschen öfter auf Anhieb richtig verstanden werden.

Öfter.
Nicht immer.

Und mit den verbleibenden Missverständnissen können wir besser umgehen. Da #dasMo | morgenjournal.eu nur digital erscheint, können wir Texte auch nach der Veröffentlichung noch überarbeiten.

Außerdem bereichert respektvolle Kritik die Diskussion. Durch die Moderation von LesaBriefen können wir das klassische "Das stimmt so nicht! Du bist doof!" in ein respektvolles "Das sehe ich anders. Wie kommst du zu deiner Sichtweise?" verwandeln.

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she/her/they
Der größte Unterschied zu klassischen Medien ist unser Fokus auf Lösungen.

Wir hören in unserer neurodivergenten Bubble seit Jahren, wie wütend die Community über die ständigen Streitgespräche ist. Da wird gerne ein Gast eingeladen, der fünfzig Jahre Forschung und die gesammelte Arbeit von zwei Millionen Wissenschaftlan mitbringt. Ein Mensch, der tragfähige Lösungen vorstellt. Und diesem Wissen wird dann das durch nichts begründete Bauchgefühl eines drittklassigen Politikas gegenübergestellt, der munter hohle Phrasen drischt.

Je lauter der Streit wird, desto höher die Quote, desto mehr Klicks, desto größer die Chance viral zu gehen. Es ist uns also schon klar, warum das gemacht wird. Nur sind das halt allesamt so Quartalsgründe. Am Ende des Quartals stimmen die Zahlen und alle bekommen ihren Bonus. Als Gesellschaft treten wir mit diesem Konzept aber seit Jahren auf der Stelle. Und das frustriert.

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Inhalt statt Ego
Noch länger auf der Stelle zu treten, können wir uns nicht mehr leisten. Soviel steht fest. Ganz ohne Streit kann es aber doch auch nicht gehen. Gerade neurodivergente Menschen eignen sich ja nicht für die Rolle der willenlosen Ja-Saga.

Braucht es also nicht doch Streitgespräche, um voranzukommen?

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she/her/they
Es braucht Gespräche.
Ja.

Es ist auch klar, dass ein fruchtbares Gespräch unterschiedliche Perspektiven braucht. Aber doch bitte keine Grundsatzdiskussionen, ob die Erde rund ist.

Wir können gerne diskutieren, wann Solaranlagen und wann Windräder mehr Sinn ergeben. Wir können auch darüber sprechen, warum Gas-Kraftwerke sich kurzfristig als Brückentechnologie eignen. Wir sollten ganz dringend klären, warum grüner Strom aus Windkraft fast keine Gestehungskosten hat, uns Verbraucha aber genauso viel kostet wie fossil erzeugter Strom.

Spoiler: Es liegt an Gier und Inkompetenz. Gier der Konzerne und Inkompetenz der Politik, die das Thema 40 Jahre verschlafen hat.

Wenn uns Streitgespräche voranbringen sollen, brauchen wir gemeinsame Ziele und eine gemeinsame Wertvorstellung. Genau dafür bieten die 17 SDG einen soliden Bauplan.

Die eigenen Ziele erreichen,
ohne die Ziele anderer zu torpedieren.

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Drittklassige Politika und Quartalsdenker stellen es immer wieder so dar, als müssten wir uns zwischen einer starken Gesellschaft oder einer starken Wirtschaft entscheiden.

Dabei ist das eine nicht ohne das andere zu haben.

Eine starke Wirtschaft entsteht aus Innovation und Konsum. Das braucht ein starkes Bildungswesen und günstige Mieten.

Union und SPD — sorry Genossen, aber das muss gesagt werden — haben 40 Jahre lang die Zukunft des Landes kaputtgespart, kaputtgekürzt und kaputtverkauft. Nachdem die Konsequenzen von Jahr zu Jahr spürbarer und sichtbarer werden, sollen neue Kürzungen jetzt helfen?

Wer das wirklich glaubt, kann das gerne auf den altbekannten Kanälen erzählen.

#dasMo | morgenjournal.eu schafft Räume, in denen Best Practices besprochen und Partnerschaften geschlossen werden, mit dem Motto #MenschFirst.

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Inhalt statt Ego
#dasMo | morgenjournal.eu als Journal für neurodivergente Menschen hat also die gleichen Themen wie neurotypische Medien, präsentiert sie aber anders.

Kein Streit der Quote willen,
keine künstlich kreierten Konflikte.

Wenn nicht für die Quote,
wofür dann?

Was ist euer Antrieb?

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Unser Nordstern — wie Vera F. Birkenbihl es so schön nannte — ist eine glückliche, gesunde und gerechte Welt.

Auch wenn viele es nicht zugeben, weil es so warmduschend klingt, im Grunde ihres Herzens streben doch fast alle Menschen nach einer solchen Utopie. Ganz egal ob neurotypisch oder neurodivergent.

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she/her/they
In Europa sind wir dabei sogar schon sehr weit.

Für viele Familien ist das glückliche, gesunde und gerechte Leben bereits Alltag. Aber es gibt eben auch Millionen, deren Alltag von Sorgen bestimmt wird. In vielen Fällen muss man sagen: unnötigerweise.

Denn wir kennen ja Lösungen. Finnland ist zum Beispiel auf gutem Weg, die Obdachlosigkeit abzuschaffen.

Es fehlt bei uns vielfach nur die politische Kompetenz.

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Und da schließt sich der Kreis.

Die politische Kompetenz fehlt, weil drittklassige Politika die eigene Zukunft planen und nicht die, des Landes.

Drittklassige Politika sind an der Macht, weil drittklassige Medien mit populistischen Phrasen gutes Geld verdienen.

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she/her/they
Wir genießen in Europa viele Freiheiten.

Die Presse- und Gewerbefreiheit bringen uns jedoch gerade nicht weiter. Da würde eine Presse- und Gewerbe-Verantwortung vieles #bessermachen.

Würden wir mehr über Lösungen sprechen, statt der Quote wegen Streit-Duelle inszenieren, wären unsere Löhne höher und die Lebenshaltungskosten niedriger. Städte und Gemeinden hätten solide finanzierte Konzepte gegen Hitze und Hochwasser. Handwerk und Pflege wären hoch angesehene Berufsgruppen.

Lauter vertane Chancen, weil die allgegenwärtige Quote die Menschen in Streit und Stillstand hält.

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Inhalt statt Ego
Wie sieht #dasMo | morgenjournal.eu seine Presseverantwortung? Wie entscheidet ihr, was veröffentlicht wird, und was nicht? Wie bestimmt ihr, welche Perspektive richtig ist und welche falsch?

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Wir glauben nicht, dass es einen für alle gleichermaßen gültigen, richtigen Weg gibt.

Unser Ziel ist es, so viele Wege wie möglich sichtbar zu machen. Viele Wege mit vielen Geschichten von Menschen. Mit Warnhinweisen, dass der beschriebene Weg vielleicht nicht zu dir passt. Mit Warnhinweisen, woran andere auf diesem Weg gescheitert sind. Aber wenn jemand damit erfolgreich war, dann eben auch mit Erfolgsstorys.

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she/her/they
Die wichtigste Aufgabe von #dasMo | morgenjournal.eu ist es, den Menschen eine Stimme zu geben. Unsere zentrale Botschaft lautet:

Hier kannst du #mitreden!

Es sollen möglichst viele Wege sichtbar werden.
Aber jeder Weg nur einmal.

Wir filtern Wiederholungen aus und wir bestehen grundsätzlich auf eine respektvolle Sprache.

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Inhalt statt Ego
#dasMo | morgenjournal.eu steht also für eine herzliche, empathische, gelebte, bunte Vielfalt aus Überzeugung.

Die unvermeidbaren Konflikte haltet ihr durch Entschleunigung und Moderation im Zaum. Statt Hass und Hetze zu verbieten, fordert ihr Respekt.

Wie finanziert ihr das alles?

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she/her/they
Im Moment finanzieren wir eigentlich noch gar nicht, wir vermeiden Ausgaben.

Es gibt uns nur digital.
Keine Druckkosten.

Es gibt keine fest angestellten Mitarbeita. Wenn jemand Zeit und Lust hat, ein paar Stunden in neuen Content zu investieren, dann geht neuer Content online. Sonst nicht.
Keine Personalkosten.

Wir bekommen das Hosting gesponsert von YEAHOST - und deine Webseite ist ein klaks.

In einem GründaWorkshop hat uns jemand per Vibe-Coding ein Publishing-Plugin für WordPress gebastelt.
Keine Lizenzkosten.

Alles läuft per Email.
Keine Telefon- und Reisekosten.

Demnächst wollen wir eine Spenden-Seite aufbauen und vielleicht müssen wir auch eine Gebühr für Redebeiträge einführen, um den Spam im Rahmen zu halten.

Das Einzige, bei dem sich mehr als 85 % des Teams einig sind: eine Bezahlschranke wird es nie geben.

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Inhalt statt Ego
Ich drücke euch die Daumen, dass die Seite bald online geht und ihr viele kluge Köpfe findet.

Herzlichen Dank, dass ihr mir eure Zeit geschenkt habt und unseren Lesan einen Blick hinter die Kulissen von #dasMo | morgenjournal.eu gewährt habt.

👉🦆💬

Wenn auch du ein Thema für #derEntentalk hast, oder eine Geschichte für #SunnySideUp – mutig ins Morgen, die du in der neurodivergenten Bubble teilen möchtest, freuen wir uns, von dir zu hören.