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Wenn du eine Sache #bessermachen könntest — welche wäre das und warum?
Wenn ich eine Sache #bessermachen könnte, dann würde ich den Begriff der Eigenverantwortung wieder gerade rücken.
Ich erlebe seit Jahren, wie dieses Wort zunehmend zweckentfremdet wird. Es dient oft als elegante Begründung dafür, sich aus Verantwortung für andere zurückzuziehen. „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“ – das klingt zunächst vernünftig, ist aber in vielen Fällen nichts weiter als ein Rückzug aus Solidarität.
Dabei war Eigenverantwortung nie als bloße Pflichterfüllung gedacht. Im Gegenteil: Wer einfach nur funktioniert, wer Erwartungen erfüllt, ohne sie zu hinterfragen, handelt gerade nicht eigenverantwortlich – sondern angepasst.
Ich würde den Begriff daher wieder so definieren, wie er ursprünglich besetzt war: auf die Motivation des Handeln, auf das bewusste Agieren, auf das Ziel und die Absicht bezogen.
Das Strafgesetz macht dies ja seit jeher. Dort ist ein erheblicher Unterschied, ob jemand vorsätzlich oder fahrlässig handelt.
Für mich beginnt Eigenverantwortung im Denken.
Sie zeigt sich darin, dass du darüber nachdenkst, wie du dein Leben gestalten möchtest. Dass du bewusst entscheidest, welchen Job du bei welchem Arbeitgeber annimmst — oder eben auch ob du selbständig, Künstler oder Mönch werden willst.
Ein Plan für das Leben ist dabei zweitrangig. Pläne ändern sich – manchmal mehrfach am Tag. Es geht um eine Ebene über den Plänen. Deine Haltung. Deine Werte. Deine Vorstellung davon, was ein gutes Leben für dich bedeutet.
Eigenverantwortung heißt für mich selbstbestimmt leben. Und damit baut sich sofort eine Brücke zur Gesellschaft. Wer beim selbstbestimmten Leben ein gewisses Maß an Unterstützung braucht, der hat darauf ein Anrecht. In manchen Bereichen ist das dank der Vereinten Nationen und der Europäischen Union ein verbrieftes Recht. In vielen Bereichen ist es bisher nur ein moralisches Anrecht.
Ich erlebe seit Jahren, wie dieses Wort zunehmend zweckentfremdet wird. Es dient oft als elegante Begründung dafür, sich aus Verantwortung für andere zurückzuziehen. „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“ – das klingt zunächst vernünftig, ist aber in vielen Fällen nichts weiter als ein Rückzug aus Solidarität.
Dabei war Eigenverantwortung nie als bloße Pflichterfüllung gedacht. Im Gegenteil: Wer einfach nur funktioniert, wer Erwartungen erfüllt, ohne sie zu hinterfragen, handelt gerade nicht eigenverantwortlich – sondern angepasst.
Ich würde den Begriff daher wieder so definieren, wie er ursprünglich besetzt war: auf die Motivation des Handeln, auf das bewusste Agieren, auf das Ziel und die Absicht bezogen.
Das Strafgesetz macht dies ja seit jeher. Dort ist ein erheblicher Unterschied, ob jemand vorsätzlich oder fahrlässig handelt.
Für mich beginnt Eigenverantwortung im Denken.
Sie zeigt sich darin, dass du darüber nachdenkst, wie du dein Leben gestalten möchtest. Dass du bewusst entscheidest, welchen Job du bei welchem Arbeitgeber annimmst — oder eben auch ob du selbständig, Künstler oder Mönch werden willst.
Ein Plan für das Leben ist dabei zweitrangig. Pläne ändern sich – manchmal mehrfach am Tag. Es geht um eine Ebene über den Plänen. Deine Haltung. Deine Werte. Deine Vorstellung davon, was ein gutes Leben für dich bedeutet.
Eigenverantwortung heißt für mich selbstbestimmt leben. Und damit baut sich sofort eine Brücke zur Gesellschaft. Wer beim selbstbestimmten Leben ein gewisses Maß an Unterstützung braucht, der hat darauf ein Anrecht. In manchen Bereichen ist das dank der Vereinten Nationen und der Europäischen Union ein verbrieftes Recht. In vielen Bereichen ist es bisher nur ein moralisches Anrecht.
Wir sind jetzt optimistisch und stellen uns vor, dein Plan geht auf. Wie macht das mein Leben besser?
Wenn dieser Ansatz gelingt, dann verändert sich dein Leben auf eine sehr grundlegende Weise.
Du wirst Entscheidungen nicht mehr nur danach treffen, was erwartet wird oder was „man eben so macht“, sondern danach, was für dich stimmig ist. Das kann bedeuten, dass du einen Beruf wählst, der dich erfüllt — auch wenn er vielleicht nicht die erste Wahl deiner Eltern ist.
Du wirst deine Rechte kennen. Und noch wichtiger: Du wirst den Mut haben, sie einzufordern. Weil du weißt: der Mensch, der meinen Antrag prüft, hat das Ziel mich zu unterstützen.
Die aktuelle Regierung will sparen.
Sparen ist immer ein Zeichen fehlender Kompetenz.
Um zu Sparen werden Menschen beschämt und betrogen. Bei Anträgen wird nach Gründen gesucht, die geforderte Unterstützung abzulehnen.
Bei einer neuen Definition von Eigenverantwortung würde der Staat jeden Antrag wohlwollend prüfen. Ob es um Unterstützung im Alltag geht, um eine Umschulung, um Barrierefreiheit oder um den Schritt in die Selbstständigkeit.
Dein ganz persönlicher Erfolg macht dein Leben besser. Die Summe aller Erfolge aller unterstützten Menschen, stärken den ganzen Staat.
Viele seriöse Studien zeigen: wenn ein Staat seine Bürga unterstützt, erhöht sich die Gesundheit, das Glück und die Wirtschaftsleistung.
Du wirst Entscheidungen nicht mehr nur danach treffen, was erwartet wird oder was „man eben so macht“, sondern danach, was für dich stimmig ist. Das kann bedeuten, dass du einen Beruf wählst, der dich erfüllt — auch wenn er vielleicht nicht die erste Wahl deiner Eltern ist.
Du wirst deine Rechte kennen. Und noch wichtiger: Du wirst den Mut haben, sie einzufordern. Weil du weißt: der Mensch, der meinen Antrag prüft, hat das Ziel mich zu unterstützen.
Die aktuelle Regierung will sparen.
Sparen ist immer ein Zeichen fehlender Kompetenz.
Um zu Sparen werden Menschen beschämt und betrogen. Bei Anträgen wird nach Gründen gesucht, die geforderte Unterstützung abzulehnen.
Bei einer neuen Definition von Eigenverantwortung würde der Staat jeden Antrag wohlwollend prüfen. Ob es um Unterstützung im Alltag geht, um eine Umschulung, um Barrierefreiheit oder um den Schritt in die Selbstständigkeit.
Dein ganz persönlicher Erfolg macht dein Leben besser. Die Summe aller Erfolge aller unterstützten Menschen, stärken den ganzen Staat.
Viele seriöse Studien zeigen: wenn ein Staat seine Bürga unterstützt, erhöht sich die Gesundheit, das Glück und die Wirtschaftsleistung.
Wie würdest du das bis 2028 umsetzen — mit den Freiheiten und Möglichkeiten, die wir in Europa haben?
Die Frage schüttelt mich ziemlich durch. Sie erinnert mich, wie ambivalent die Welt ist.
Als Erstes — und das will geradezu aus mir herausplatzen — kommt das überwältigende Gefühl, wie machtlos ich bin, Eigenverantwortung neu zu definieren. Es kommen all die Totschlagargumente grauer Männer in blauen Anzügen hoch, die ich mir schon anhören musste.
Konservative Geister zu überzeugen, dass Eigenverantwortung und Unterstützung Hand in Hand gehen, ist nahezu unmöglich.
Wenn es mir gelingt, die vielen, negativen Gespräche abzuschütteln, die ich hierzu bereits hatte, dann sehe ich das Thema doch recht zuversichtlich.
In vielen Familien hat bereits ein Umdenken eingesetzt. Eltern möchten ihre Kinder heute nicht mehr nur „fit für den Arbeitsmarkt“ machen, sondern sie dabei unterstützen, sich als eigenständige Persönlichkeiten zu entwickeln. Auch in Kitas und Schulen beobachte ich vermehrt Ansätze, die auf Selbstständigkeit, kritisches Denken und individuelle Entwicklung setzen.
Das entwickelt sich also für viele Kinder in eine gute Richtung.
Das heißt aber nicht, dass wir uns darauf ausruhen können. Aufklärung bleibt notwendig – und zwar nicht im belehrenden Sinn, sondern im inspirierenden. Menschen müssen sehen und erleben können, was Eigenverantwortung im besten Sinne bedeutet.
Wenn du mich ganz konkret fragst, halte ich kreative Formate für besonders erfolgsversprechend. Ein europaweiter Kurzfilm-Wettbewerb etwa, bei dem junge Menschen zeigen, was Eigenverantwortung für sie persönlich bedeutet. Keine theoretischen Abhandlungen, sondern gelebte Beispiele. Geschichten, die berühren und zum Nachdenken anregen.
Denn Haltung lässt sich nicht verordnen.
Aber sie lässt sich anstoßen.
Als Erstes — und das will geradezu aus mir herausplatzen — kommt das überwältigende Gefühl, wie machtlos ich bin, Eigenverantwortung neu zu definieren. Es kommen all die Totschlagargumente grauer Männer in blauen Anzügen hoch, die ich mir schon anhören musste.
Konservative Geister zu überzeugen, dass Eigenverantwortung und Unterstützung Hand in Hand gehen, ist nahezu unmöglich.
Wenn es mir gelingt, die vielen, negativen Gespräche abzuschütteln, die ich hierzu bereits hatte, dann sehe ich das Thema doch recht zuversichtlich.
In vielen Familien hat bereits ein Umdenken eingesetzt. Eltern möchten ihre Kinder heute nicht mehr nur „fit für den Arbeitsmarkt“ machen, sondern sie dabei unterstützen, sich als eigenständige Persönlichkeiten zu entwickeln. Auch in Kitas und Schulen beobachte ich vermehrt Ansätze, die auf Selbstständigkeit, kritisches Denken und individuelle Entwicklung setzen.
Das entwickelt sich also für viele Kinder in eine gute Richtung.
Das heißt aber nicht, dass wir uns darauf ausruhen können. Aufklärung bleibt notwendig – und zwar nicht im belehrenden Sinn, sondern im inspirierenden. Menschen müssen sehen und erleben können, was Eigenverantwortung im besten Sinne bedeutet.
Wenn du mich ganz konkret fragst, halte ich kreative Formate für besonders erfolgsversprechend. Ein europaweiter Kurzfilm-Wettbewerb etwa, bei dem junge Menschen zeigen, was Eigenverantwortung für sie persönlich bedeutet. Keine theoretischen Abhandlungen, sondern gelebte Beispiele. Geschichten, die berühren und zum Nachdenken anregen.
Denn Haltung lässt sich nicht verordnen.
Aber sie lässt sich anstoßen.
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Wir bedanken uns bei chiffre.T4W8W5Q für diese Gedanken.
Du 🫵 kannst mitreden!
Wenn du eine Sache #bessermachen könntest — welche wäre das und warum?
Sag es uns hier!
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Wenn du eine Sache #bessermachen könntest — welche wäre das und warum?
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