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Wie ist #fritzkannweg entstanden?
Hasst ihr diesen Menschen so sehr,
dass ihr ihn zerstören wollt?
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Nein, von Hass ist das weit entfernt.

Es geht uns gar nicht um die Person.
Es geht um das, wofür das Amt stehen sollte.

Demokratie.
Menschenwürde.
Respekt.

Es geht um Frieden.
Unter den Ländern der Welt ebenso
wie unter den Menschen im Land.

Es geht um ein neues Wirtschaftswunder.
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Sind das nicht eher theoretische Vorstellungen? Kann das Amt überhaupt noch für diese Werte stehen oder fordert ihr mehr, als tatsächlich in der Macht des Noch-Kanzlers liegt?
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Keineswegs. Alle bisherigen Bundeskanzler haben ja gezeigt, dass man diese Werte im Amt leben kann. Ganz besonders Dr. Angela Merkel. Sie hat mehrmals betont, wie entscheidend Sprache ist und sie hat mit ihrem klaren Widerspruch gegen rechtes Gedankengut schwerste Krisen bewältigt.

Gegen rechtslastige Medienhäuser.
Gegen misogyne Strömungen in ihrer Partei.
Ohne Nebenjobs und Aufsichtsratsposten.


Deutschland hat unter Dr. Angela Merkel die Rente mit 63 bekommen und dennoch mehr Wohlstand aufgebaut.


Dr. Robert Habeck war auf einem guten Weg — in einem vergleichbar verantwortlichen Amt — die Versäumnisse früherer Regierungen zu korrigieren. Einerseits, um die deutsche Wirtschaft fit für eine fossilfreie Zukunft zu machen. Zusätzlich aber auch, um die Menschen abzuholen, die mehr Unterstützung und Fürsorge brauchen, als Unions-Politik zu bieten bereit ist.


Die großen Ämter Deutschlands haben also sehr wohl die Macht um Demokratie, Menschenwürde und Respekt zu stärken. Sie haben Einfluß auf Frieden und sind entscheidend für ein neues Wirtschaftswunder.


Das setzt aber voraus, dass der Mensch im Amt die eigene Fehlbarkeit erkennt und sich mit klugen Köpfen umgibt. Es geht darum, aus der Vielfalt der Informationen tragfähige Strategien zu entwickeln.


Unter der Leitung der Vereinten Nationen arbeiten seit 60 Jahren hunderttausende von Menschen aus allen Ländern und aus allen Berufen an solchen Strategien.

Seit zehn Jahren liegt mit den 17 Nachhaltigkeitszielen eine weltweit anwendbare Blaupause auf dem Tisch.

Wir könnten also.


Doch anstelle von Kompetenz, Integrität und Empathie hat der Populismus uns rechtes Gedankengut, Küngelei und Arroganz ins Kanzleramt gespült.


Dieser Populismus ist der Auslöser für die Kunstaktion #fritzkannweg.
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"Rechtes Gedankengut, Küngelei und Arroganz" würde der Noch-Kanzler sich vermutlich verbitten. Und was den Populismus angeht: den findet man ja leider in vielen Ämtern. Warum der Fokus auf diesen einen Menschen?
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Verbitten kann man sich vieles.

Aber wenn wir jetzt auf die Straße gehen und fünf Zitate von #fritzkannweg und fünf Zitate von #berndkannweg (sic!) zur Auswahl anbieten, zweifle ich stark, dass die Menschen das klar unterscheiden könnten.

Wer seinem Nachbarn bar jeglicher Qualifikation ein Amt verschafft, muss sich den Vorwurf der Küngelei gefallen lassen.

Und wer so auf die Jungend blickt, so über die Jugend spricht, wie #fritzkannweg, der wird von den Menschen eben als arrogant wahrgenommen.


Zurück zum eigentlichen Thema.

Es geht um Populismus. Und die ranghöchste Verkörperung von Populismus ist aktuell #fritzkannweg.


Bisher wird immer nur ganz abstrakt darüber gesprochen, dass Populismus unsere Demokratie gefährdet, unsere Freiheit und die Umwelt.

Populismus hat aber auch konkrete Folgen.

Hohe Spritpreise.
Marode Brücken und Schulen.
Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Alles so fucking unnötig.


Die Chance, dir ein glückliches, gesundes und gerechtes Leben aufzubauen, waren nie besser als heute in den smarten Regionen Afrikas, Asiens und Europas.

Wir haben das Wissen.
Wir haben die Mittel.
Wir haben die Freiheit.


Wir könnten mit ein paar Grad Kurskorrektur in drei Jahren die freie Marktwirtschaft zu einer freien Smartwirtschaft upgraden.

Weiterhin grenzenloser Luxus für wenige – aber keine bittere Armut mehr für irgendwen.

Keine hungernden Kinder.
Keine hungernden Rentner.
Keine Obdachlosigkeit.


Zum ersten mal seit Menschen sesshaft wurden, sind wir der Chance auf ein besseres Leben zum greifen nah. Und dann stellt sich der Populismus zwischen uns und das Glück.


Warum willst du nach 120 Jahren Verbrenner jetzt plötzlich auf E-Autos umsteigen?
Lass doch alles beim Alten. Macht so schön brumm-brumm – und finanziert ganz nebenbei Kriege.


Warum willst du nach 70 Jahren Ölheizung jetzt plötzlich auf eine Wärmepumpe umsteigen?
Lass doch alles beim Alten. Schillert im Hochwasser so schön – und finanziert ganz nebenbei Kriege.


Warum willst du nach 80 Jahren jetzt plötzlich das Wahlrecht reformieren?
Direktwahl von Kanzler und Ministern? Kompetenznachweise? Neumodischer Tüddelkram. Lass doch alles beim Alten.
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Ihr lasst den Noch-Kanzler selbst zu Wort kommen. Warum grabt ihr diese alten Zitate aus? Wir spüren ja alle, dass sich die Welt heute schneller dreht und extrem kurzlebig geworden ist. Ist es da nicht logisch, dass Zitate eines Politikas schnell veraltet sind?
Profilbild #fritzkannweg
Das hat sich so entwickelt. #fritzkannweg hat ja eine ziemliche Breite in seiner Sprache. Vom “dreckigen Rassismus” — wie Kathrin Gebel es mit der Indemnität einer Abgeordneten bezeichnet hat — bis hin zu veralteten Wirtschaftsthesen. Da war es leichter, ihn selbst sprechen zu lassen, als zu jeder Entgleisung einen Kommentar in der passenden Tonlage zu entwickeln.


Obendrauf haben uns die Jura-Teams gewarnt, dass #fritzkannweg besonders häufig Strafanzeigen wegen Beleidigung stellt. Von seinen eigenen Worten kann aber ja niemand beleidigt werden.


Der Hauptgrund ist aber, den Populismus zu entlarven.

Unsere Welt dreht sich nämlich nicht schneller. Sie dreht sich seit 4 Milliarden Jahren mit konstant der gleichen Geschwindigkeit, konstant in die gleiche Richtung. Vorwärts, ins Morgen.


Unsere Welt ist auch nicht unvorhersehbar geworden. Im Gegenteil. Die Folgen fossiler Energieträger sind seit 60 Jahren bekannt. Die Folgen unregulierter Märkte sind seit 60 Jahren bekannt. Die Chancen erneuerbarer Energien sind seit 60 Jahren bekannt.

Und die soziale Marktwirtschaft hat vor 60 Jahren unter Ludwig Erhard sogar schon einmal funktioniert.


Wenn sich Zitate eines Politikers nach drei Jahren, drei Monaten oder drei Sekunden als Fehlleistung entpuppen, dann liegt das nicht an unerwarteten Änderungen einer volatilen Weltordnung. Das liegt schlicht an mangelnder Kompetenz, mangelnder Integrität und mangelnder Empathie des Politikers.


Wenn diese Zitate ursprünglich mit dem Pathos der Allwissenheit ausgesprochen wurden, dann haben die Menschen ein Recht darauf, diese Kette an Irrtümern, Fehleinschätzungen und Fehlleistungen ohne Ablenkungen und Ausreden präsentiert zu bekommen. Wer sich selbst ungefragt und ungebeten aufs hohe Roß setzt, muss es hinnehmen, angeschaut und hinterfragt zu werden.
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Das ist aber doch der neue politische Ton. Muss man nicht zwangsläufig Populismus bedienen, um Wahlen zu gewinnen?
Profilbild #fritzkannweg
Nein, muss man nicht.

Schau zu Claudia Sheinbaum nach Mexiko.
Schau zu Mark Carney nach Kanada.
Schau zu Catherine Connolly nach Irland.

Alles kompetente, integre und empathische Menschen, die ohne populistische Phrasen in höchste Ämter gewählt wurden.


Die Entscheidung für den Populismus hat #fritzkannweg wohl ganz bewusst getroffen. Dieser Ton wurde durch #fritzkannweg über seine Jahre auf der Oppositionsbank salonfähig gemacht.


Damit hat #fritzkannweg die Wahlergebnisse demokratiezersetzender Parteien verdoppelt.


Damit hat #fritzkannweg sich selbst ins Güllebecken rechter Rhetorik gesetzt, wie Hermann Graf-Kleditsch die Folgen dieser Ausdrücke so treffend beschreibt.

Ein Güllebecken, aus dem #fritzkannweg jetzt nicht mehr rauskommt. Manchmal vermute ich: ein Güllebecken, das er selbst für ein ganz normales Moorbad hält.
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Es geht euch mit der Kunstaktion also um den Populismus im Allgemeinen? Dann muss hinter dem Hashtag ja noch eine weitere Botschaft stecken.
Profilbild #fritzkannweg
Ja. Eine Botschaft an die Menschen, nicht mehr auf populistische Phrasen hereinzufallen.

Populismus regiert ja nicht nur in der Politik.
Er ist in jeden Bereich unseres Lebens gekrochen.


Werbeagenturen wissen haargenau, wie sie das Verhalten der breite Masse in die gewünschte Richtung lenken können. Ob es darum geht, ein fossiles Auto zu kaufen oder eine fossile Partei zu wählen, macht keinen Unterschied.


Menschen bevorzugen das Bekannte und Vertraute.
Menschen glauben dem Oftgehörten.
Menschen haben Angst vor dem Unbekannten.
Menschen misstrauen dem Neuen.

Diese vier Prinzipien sind das Fundament populistischer Kampagnen.


Solange der Populismus es schafft, deine Gedanken auf diese Schienen zu setzen, bleibst du in einer Schleife hängen.

Work. Pray. Eat.
Ora et labora.

Mehr arbeiten.
Härter arbeiten.
Billiger arbeiten.

Länger arbeiten.
Auch krank noch arbeiten.
Am besten vor Renteneintritt tot arbeiten.


Der Populismus ist gut darin, die Schuld Schwächeren in die Schuhe zu schieben. Das macht er, indem er einfach irgendwas behauptet und das dann in Endlosschleifen wiederholt.


Durch Zitate, die eine Fehlleistung offenbaren, nehmen wir den Populismus in die Verantwortung. Weil der Populismus gut darin ist, sich mit rhetorischen Tricks aus der Verantwortung herauszureden, braucht es eine kuratierte Kette dieser Fehlleistungen. Ein Gegengewicht. Ein Beleg, dass es keine einzelnen Fehlleistungen sind, keine unvorhersehbaren Ereignisse sondern ein System: Populismus.


Populismus, der Wirtschaftsaufschwung, Glück und einem besseren Leben im Weg steht.

Wir machen Mut wieder selber zu denken. Nicht querdenken. Nicht umdenken. Nicht nachplappern. Einfach selber denken.


Wenn sich Zitate eines Politikers nach drei Jahren, drei Monaten oder drei Sekunden als Fehlleistung entpuppen, dann liegt das nicht an unerwarteten Änderungen einer volatilen Weltordnung. Das liegt schlicht an mangelnder Kompetenz, mangelnder Integrität und mangelnder Empathie des Politikers.
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Dann habe ich zum Schluss jetzt noch eine rechtliche Frage. Es ist doch grundsätzlich nicht erlaubt, eine Zitaten-Sammlung zu veröffentlichen, die überwiegend Werke desselben Politikers enthält. Warum macht ihr gerade das? Es wäre doch ein Leichtes, populistische Aussagen von einem Dutzend Politikern zusammenzustellen.
Profilbild #fritzkannweg
#fritzkannweg ist ja eben keine Zitaten-Sammlung sondern ein Kunstwerk. Wir haben volles Vertrauen in das deutsche Rechtssystem. Am Ende ist recht, was Richter in ihre Urteile schreiben.


Wir wollen der Politikverdrossenheit im Land entgegentreten. Dazu müssen wir den Rhythmus von Populismus entlarven.

:: Etwas felsenfest behaupten. :::: Dann totschweigen, herauswinden, ablenken. :::: Etwas Neues felsenfest behaupten. ::


Wir wollen, dass mehr Menschen Populismus erkennen und die Gefahr dahinter begreifen.

Das letzte Mal, als ich sowas geglaubt habe, wurde ich mit hohen Spritpreisen bestraft.


Ohne Frage könnte man #fritzkannweg auch zwei Dutzend weiterer Hashtags zur Seite stellen. Sogar ohne die Partei zu wechseln. Mit gesichert rechtsextremen Kräften zusammen sind auch vier Dutzend Hashtags mühelos zu kuratieren.

Das wäre auch besser als zu schweigen.

Es entstünde aber das Bild,
alle Politiker wären schlecht.

Und das stimmt halt nicht.

Eine solche Sammlung wäre von Dr. Angela Merkel, Dr. Robert Habeck und Ricarda Lang gar nicht denkbar, weil die Populismus bewusst entgegentreten.

Wir sind daher überzeugt, #fritzkannweg steht rechtlich auf einem soliden Fundament und hat das Potenzial Kompetenz, Integrität und Empathie in politischer Sprache zu fördern.